Mallorquinisch
Gató mit Orangen und Mandeleis
Mallorcas Mandelkuchen. Ohne Mehl, mit sehr viel Insel.
- 50 Min.
- einfach
- Vegetarisch
Der Gató ist noch warm, das Eis beginnt zu schmelzen, und am Tisch wird es zum ersten Mal an diesem Abend still.
Das braucht ihr
1 Backform (20–24 cm) · 2 Schüsseln · 1 Schneebesen · 1 Reibe · 1 Ofen
Einkaufsliste
Alles drin – bis zum Salz. Hakt ab, was ihr schon habt – den Rest bringen wir in die Finca.
Fisch und Brot liefern wir am Kochtag frisch.
- 200 g Gemahlene Mandeln
- 4.0 Stück Eier
- 200 g Zucker
- 1 Stück Zitrone (für die Schale)
- 1 Prise Zimt, gemahlen
- 10 g Butter für die Form
- 0.5 m Backpapier
- 1 EL Puderzucker
- 800 g Orangen
- 640 ml Mandeleis
So geht's
- Ofen auf 180 °C vorheizen. Form mit Butter einfetten, den Boden mit Backpapier auslegen.
- Eier trennen. Eigelb mit dem Zucker hell und cremig schlagen, dann Mandeln, die abgeriebene Zitronenschale und eine Prise Zimt unterrühren.
- Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterheben. Das ist das ganze Geheimnis – Mehl gibt es hier keins.
- In die Form streichen und 30 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
- 10 Minuten abkühlen lassen, aus der Form lösen, mit Puderzucker bestäuben.
- Orangen schälen und in Scheiben schneiden. Gató lauwarm in Stücken servieren, Orangen daneben, eine Kugel Mandeleis obendrauf.
Inselwissen
So machen es die Mallorquiner
Gató d'ametla kommt ohne Mehl aus: Mandeln, Eier, Zucker, Zitrone – mehr steht in den alten Rezepten nicht. Deshalb ist er von Natur aus glutenfrei. Auf Mallorca isst man ihn lauwarm mit Mandeleis. Und seit 2014 sind die Mandeln der Insel als „Almendra de Mallorca“ in der ganzen EU geschützt. Bon profit.
Für Kinder
Kinder dürfen das Eiweiß schlagen. Die klassische Probe: Schüssel umdrehen – wenn nichts herausrutscht, ist es steif. Über wessen Kopf ihr das testet, entscheidet ihr selbst.
Reste-Idee für morgen
Übriger Gató hält sich abgedeckt zwei Tage. Zum Frühstück mit Joghurt und Orangen – oder einfach so zum Kaffee.
