Ein Vormittag auf einer Insel, auf der nur Eidechsen wohnen, zwei Leuchtürme stehen und der Blick zurück auf die Tramuntana geht. Fünfzehn Minuten Überfahrt, danach Wanderschuhe, Wasserflasche und sehr viel Stille.

Kurz gesagt: Die Dragonera ist ein unbewohnter Naturpark vor der Westspitze Mallorcas. Die Fähre ab Sant Elm braucht etwa 15 Minuten und fährt ungefähr von März bis Oktober; Hin- und Rückfahrt kosten laut Tourismusbüro des Consell de Mallorca rund 19 €, Kinder 11 €, dazu kommt 1 € Parkgebühr pro Person (Stand 2026). Besuchen dürft ihr die Insel nur tagsüber: im Sommer bis 16:30 Uhr, am Wochenende bis 18 Uhr, im Winter bis 14:30 Uhr. Vier ausgeschilderte Wege führen vom Hafen Cala Lladó zu Aussichtspunkt und Leuchtürmen, der längste zum Far de Llebeig hin und zurück rund 9 Kilometer.

Dragonera: was euch auf der Insel erwartet

Sa Dragonera liegt direkt vor Sant Elm im Gemeindegebiet von Andratx. Nach einem Bauverbot 1984 kaufte der Inselrat von Mallorca die Insel 1987, 1995 wurde sie zum Naturpark erklärt. An Land sind es 275 Hektar, dazu kommt das geschützte Meer rundherum. Es gibt keine Straßen, keine Autos, keine Bar und kein Trinkwasser. Was es gibt: ein kleines Informationszentrum am Anleger, gut markierte Wege, Seevögel an den Steilküsten und sehr viele Eidechsen.

Die Balearen-Eidechse (Podarcis lilfordi) hat auf der Dragonera eine der größten Populationen der Inselgruppe. Sie sind neugierig und kommen nah heran, vor allem wenn jemand ein Brot auspackt. Füttern ist trotzdem keine gute Idee – das ist ein Naturpark, kein Streichelzoo.

Anfahrt: Boot ab Sant Elm oder Port d’Andratx

Der kürzeste Weg ist die Fähre ab dem kleinen Hafen von Sant Elm. Das Boot fährt in der Saison ungefähr alle halbe Stunde ab dem Vormittag, die Rückfahrten sind über den Nachmittag verteilt. Wer länger wandern möchte, nimmt ein frühes Boot und eine späte Rückfahrt. Ab Port d’Andratx gibt es längere Ausflugsfahrten mit Stopp in Sant Elm und etwa zweieinhalb Stunden auf der Insel, ab Santa Ponsa und Peguera Rundfahrten mit kurzem Landgang.

Abfahrt Art Dauer Saison Preis Erwachsene
Sant Elm Fähre zur Insel, Rückfahrt frei wählbar ca. 15 Min. pro Strecke ca. März bis Oktober ca. 19 € (Kinder 4–8 J.: 11 €)
Port d’Andratx Ausflugsboot mit ca. 2,5 Std. Landgang ca. 6 Std. Saison, wetterabhängig ab ca. 40–45 €
Santa Ponsa / Peguera Rundfahrt mit ca. 1 Std. Stopp ca. 3 Std. Juni bis Oktober, nicht täglich ca. 39 €
Santa Ponsa (WOW CONCIERGE) Privates Boot mit Skipper nach Absprache auf Anfrage ab 349 € pro Boot bis 4 Gäste

Stand: November 2026. Preise für Hin- und Rückfahrt laut Übersicht der Bootsausflüge des Tourismusbüros des Consell de Mallorca und Buchungsseiten der Anbieter; die Parkgebühr von 1 € pro Person wird laut Balearenregierung über das Bootsunternehmen erhoben. Fahrpläne hängen vom Wetter ab.

Im Winter gibt es laut Übersicht des Consell keinen regulären Fährbetrieb ab Sant Elm. Der Park selbst ist das ganze Jahr geöffnet, außer wenn das Wetter die Anfahrt übers Meer verhindert.

Wandern auf der Dragonera: die vier Wege

Alle Wege beginnen am Anleger in Cala Lladó. Laut Parkverwaltung sind sie einfach zu gehen, haben aber spürbare Höhenunterschiede. Schatten gibt es kaum.

  • Na Miranda: kurzer Weg zum Aussichtspunkt, hin und zurück etwa 1,1 km. Gut mit Kindern oder als Ergänzung.
  • Far de Tramuntana: zum Leuchtturm an der Nordspitze, hin und zurück etwa 4 km. Der Weg für alle, die nur ein paar Stunden haben.
  • Far de Llebeig: zum Leuchtturm an der Südwestspitze, hin und zurück etwa 9,2 km. Die längste Strecke, mit Blick aufs offene Meer.
  • Far Vell / Na Pòpia: hinauf zum alten Leuchtturm auf dem höchsten Punkt der Insel, hin und zurück etwa 8,4 km. Der steilste Weg mit dem weitesten Blick.

Rechnet für die langen Wege drei bis vier Stunden ein und plant die Rückfahrt danach. Wer Lust auf mehr Wanderungen auf Mallorca hat, findet sie in Wandern auf Mallorca.

Regeln im Naturpark Sa Dragonera

  • Zugang nur per Boot über den Anleger Cala Lladó, mit kurzem Halt am Informationszentrum.
  • Besuch nur tagsüber: 1. Mai bis 31. Oktober werktags 10–16:30 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 10–18 Uhr; 1. November bis 30. April 10–14:30 Uhr. Übernachten ist für Besucher nicht erlaubt.
  • Gruppen ab elf Personen brauchen eine Genehmigung der Parkverwaltung.
  • Kein Trinkwasser, kein Kiosk: Wasser, Essen, Sonnenschutz und feste Schuhe mitbringen, Müll wieder mitnehmen.
  • Baden ist für Besucher der Fähre nur in Cala Lladó erlaubt.
  • Boote müssen mehr als 50 Meter Abstand zur Küste halten, außer beim Anlaufen der erlaubten Buchten. In Cala Cucó und Cala Llebeig darf man von privaten Booten an Land, aber nicht ins Inselinnere; Festmachen ohne Genehmigung ist nicht erlaubt.

Stand: November 2026, laut Seite der Balearenregierung (CAIB) zum Parc Natural de sa Dragonera.

Mit dem eigenen Boot oder mit Skipper

Die schönste Ansicht der Dragonera ist die vom Wasser: die Steilküste im Nordwesten, die beiden Leuchtürme, das Licht am späten Nachmittag. Unser WOW CONCIERGE vermittelt eine private Bootstour ab Santa Ponsa mit Skipper bis zur Dragonera, ab 349 € pro Boot für bis zu vier Gäste. Wer lieber am Abend fährt, nimmt die Sonnenuntergangs-Bootstour ab Santa Ponsa. Mehr zum Ort selbst steht in Santa Ponsa auf Mallorca, die besten Plätze für den Abend in Sonnenuntergang auf Mallorca. Wer selbst fahren will: Was ohne und mit Führerschein geht, erklärt Boot mieten auf Mallorca.

Beste Zeit für die Dragonera

Für Wanderungen sind April bis Juni und September bis Oktober ideal: warm, aber nicht heiß, und auf den Wegen ohne Schatten noch gut auszuhalten. Im Juli und August nehmt ihr das erste Boot, lauft früh los und seid zur Mittagshitze wieder in Cala Lladó. Im Winter ist der Park kürzer geöffnet und regulär fährt keine Fähre; dann bleibt die Insel ein Ziel vom Wasser aus. Wie sich das Wetter übers Jahr verteilt, zeigt Wetter und Klima auf Mallorca.

Wo wohnen für einen Tag auf der Dragonera?

Die Dragonera liegt ganz im Westen. Von unseren Häusern ist der Westen am schnellsten von den Fincas rund um Palma aus erreichbar:

Aus dem Norden oder Osten ist die Dragonera ein langer, aber machbarer Tagesausflug. Alle Häuser findet ihr unter WOW F!NCAS.

Was WOW für euren Dragonera-Tag tun kann

Der WOW CONCIERGE organisiert das private Boot ab Santa Ponsa und hilft bei allem drumherum. Weil es auf der Insel nichts zu kaufen gibt, bringt WOW MART Wasser, Obst und Proviant schon vorher in die Finca. Für den Abend auf der Terrasse gibt es Cava und Gin aus der WOW BAR. Und jede Buchung bringt Punkte im WOW CLUB.

Im WOW PLANER merken

Merkt euch den Dragonera-Tag im WOW PLANER und stimmt mit der Gruppe ab, wer zum Leuchtturm wandert und wer in Cala Lladó schnorchelt. Fürs Anlegen gibt es 50 WOW-Punkte geschenkt.

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Häufige Fragen

Wie kommt man auf die Dragonera?

Am einfachsten mit der Fähre ab Sant Elm im Westen Mallorcas, die Überfahrt dauert etwa 15 Minuten. Längere Ausflugsboote fahren auch ab Port d’Andratx, Santa Ponsa und Peguera. Ein privates Boot mit Skipper ab Santa Ponsa vermittelt der WOW CONCIERGE.

Was kostet die Fähre zur Dragonera?

Hin- und Rückfahrt ab Sant Elm kosten laut Tourismusbüro des Consell de Mallorca rund 19 € für Erwachsene und 11 € für Kinder von 4 bis 8 Jahren. Dazu kommt eine Parkgebühr von 1 € pro Person, die das Bootsunternehmen einsammelt (Stand 2026).

Wann ist die Dragonera geöffnet?

Vom 1. Mai bis 31. Oktober werktags von 10 bis 16:30 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen bis 18 Uhr. Vom 1. November bis 30. April von 10 bis 14:30 Uhr. Übernachten ist für Besucher nicht erlaubt.

Welche Wanderung lohnt sich auf der Dragonera?

Mit wenig Zeit der Weg zum Far de Tramuntana, hin und zurück etwa 4 km. Wer einen halben Tag hat, geht zum Far de Llebeig (etwa 9,2 km) oder hinauf zum alten Leuchtturm auf Na Pòpia (etwa 8,4 km). Wasser und Sonnenschutz sind Pflicht, weil es auf der Insel nichts zu kaufen gibt.

Kann man auf der Dragonera baden?

Wer mit der Fähre kommt, darf nur in der Bucht Cala Lladó am Anleger baden. Mit privatem Boot dürft ihr in Cala Cucó und Cala Llebeig an Land, aber nicht ins Inselinnere. Schnorchelzeug lohnt sich, die Parkverwaltung weist aber auf Quallen und Anemonen hin.

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