Pollença ist einer dieser Orte, an denen man eigentlich nur kurz einen Kaffee trinken wollte. Und dann ist plötzlich Abend.
Im Nordosten Mallorcas, zwischen den Ausläufern der Serra de Tramuntana und der Bucht von Pollença, liegt eine Altstadt mit engen Gassen, honigfarbenem Stein und einem Hauptplatz, auf dem man erstaunlich viel Zeit verbringen kann. Dazu zwei Küstenorte, ein Kap, das man gesehen haben muss, und Berge, die ziemlich gute Laune machen. Hier ist unser Pollença-Tag – und warum sich die Gegend auch für eine Finca lohnt.
Morgens: Plaça Major und Sonntagsmarkt
Der Tag beginnt auf der Plaça Major, dem Hauptplatz mit Kirche, Cafés und Platanen. Am Sonntagvormittag ist hier Markt: Obst, Gemüse, Käse, Oliven, Kunsthandwerk und sehr viele Menschen, die so tun, als würden sie nur schauen. Unser Tipp: früh kommen, Ensaïmada zum Kaffee bestellen und den Einkauf für den Finca-Abend gleich miterledigen.
Vormittags: Die Treppe zum Kalvarienberg
Direkt aus der Altstadt führt eine von Zypressen gesäumte Treppe mit 365 Stufen hinauf zum Calvari, dem Kalvarienberg mit kleiner Kapelle. Klingt nach Sport, ist aber in rund 15 Minuten geschafft – und oben gibt es den Blick über die Dächer von Pollença bis zum Meer. Eine Stufe pro Tag des Jahres. Wer oben ankommt, hat also offiziell ein ganzes Jahr geschafft.
Mittags: Ab ans Meer
Pollença selbst liegt im Landesinneren, das Meer ist aber nah. Zwei Richtungen bieten sich an:
- Port de Pollença: Die lange, geschützte Bucht mit flachem Wasser und Strandpromenade ist ideal für Familien und Wassersport. Dazu Hafen, Restaurants und abends Sonnenuntergang über dem Wasser.
- Cala Sant Vicenç: Kleiner, ruhiger Küstenort mit mehreren hübschen Buchten, klarem Wasser und den Bergen direkt im Rücken. Perfekt zum Schnorcheln und für alle, die es weniger trubelig mögen.
Nachmittags: Cap de Formentor
Wer noch Energie hat, fährt die kurvige Straße hinaus auf die Halbinsel Formentor zum Leuchtturm am Kap. Unterwegs liegt der Aussichtspunkt Mirador Es Colomer mit einem der spektakulärsten Blicke der Insel. In der Hauptsaison ist die Zufahrt zum Kap zeitweise für Privatautos eingeschränkt – vorher die aktuellen Regeln prüfen oder früh losfahren.
Abends: Zurück in die Altstadt – oder gar nicht mehr weg
Abends wird die Plaça Major wieder zum Wohnzimmer des Ortes. Tapas, ein Glas Wein, und die Frage, ob man wirklich schon zurück muss. Wer in der Altstadt wohnt, muss nicht. Wer eine Finca im Tal hat, freut sich auf Pool, Grill und Sternenhimmel.
Wann ist Pollença am schönsten?
Im Frühling und Herbst, wenn es warm genug für Strand und Pool, aber kühl genug für den Kalvarienberg ist. Im Sommer lohnt das klassische Festival de Pollença mit Konzerten im Kreuzgang von Sant Domingo. Und Anfang August feiert der Ort mit einem großen Fest die historische Abwehr eines Piratenangriffs – laut, bunt und ziemlich eindrucksvoll.
Wohnen bei Pollença: Altstadt oder Tal?
Genau das ist das Schöne an der Gegend: Ihr könnt beides haben.
- Mitten in der Altstadt: Die Casa Llum liegt rund 200 Meter vom Hauptplatz – mit eigenem Pool, Dachterrasse und Platz für bis zu acht Gäste. Das Auto darf hier Urlaub machen.
- Im Colonya-Tal: Die Finca Es Lledoner liegt keine drei Kilometer von Pollença zwischen Bergen und Olivenhainen – für bis zu zwölf Gäste, mit Pool und fast sieben Hektar Grund.
- Bei Cala Sant Vicenç: Die Finca Palma Papa bietet Pool, Spielzimmer mit Billard und Blick auf die Tramuntana, knapp drei Kilometer von den Buchten entfernt.
Alle Häuser im Norden der Insel findest du unter Finca im Norden Mallorcas, den kompletten Überblick im Ratgeber Finca auf Mallorca mieten.
Häufige Fragen zu Pollença
Wie viele Stufen hat der Kalvarienberg in Pollença?
Die Treppe zum Calvari hat 365 Stufen und führt direkt aus der Altstadt zu einer kleinen Kapelle mit Blick über Pollença bis zum Meer.
Wann ist Markt in Pollença?
Der große Wochenmarkt findet am Sonntagvormittag rund um die Plaça Major statt.
Wie weit ist Pollença vom Strand entfernt?
Port de Pollença und Cala Sant Vicenç liegen jeweils nur wenige Kilometer entfernt. Von unseren Häusern in und um Pollença sind es je nach Lage rund drei bis neun Kilometer zum nächsten Sandstrand.
Lohnt sich eine Finca bei Pollença?
Ja, besonders für alle, die Altstadt, Berge und Meer verbinden möchten. Die Gegend eignet sich für Familien, Wanderer, Radfahrer und Gruppen, die abends gern im Ort essen gehen.

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