Grillen
Gemüse aus der Glut mit Knoblauchöl
Paprika, Aubergine und Zwiebel direkt in die Glut. Klingt nach Unfall, schmeckt nach Sommer auf dem Land.
- 75 Min.
- einfach
- Vegan
- Grill
Die schwarze Haut springt auf, darunter ist alles süß und weich, und das Öl glänzt in der Schüssel.
Das braucht ihr
1 Grill mit viel Glut · 1 Grillzange · 1 große Schüssel mit Deckel oder Teller
Paella-Pfanne oder Grill fehlt? Haben wir für euch →Einkaufsliste
Alles drin – bis zum Salz. Hakt ab, was ihr schon habt – den Rest bringen wir in die Finca.
Fisch und Brot liefern wir am Kochtag frisch.
- 6 Stück Rote Paprika
- 2 Stück Auberginen
- 3 Stück Zwiebel
- 3 Zehe Knoblauch
- 100 ml Olivenöl extra vergine
- 15 ml Apfelessig
- 1 Prise Meersalzflocken
- 1 Bund Petersilie
- 300 g Landbrot
- 1 Sack Grillholzkohle
- 4 Stück Grillanzünder
Oder ein mallorquinischer Rosado – Empfehlung vom WOW-Weinpartner folgt.
So geht's
- Kohle anzünden und durchglühen lassen, bis sie weiß ist.
- Zwiebeln ungeschält direkt in die Glut legen, sie brauchen etwa 40 Minuten.
- Paprika und Auberginen im Ganzen direkt auf die Glut oder ganz nah darüber legen. Paprika 15–20 Minuten, Auberginen 25–30 Minuten, immer wieder wenden, bis die Haut rundum schwarz ist.
- Alles in die Schüssel, abdecken und 10 Minuten schwitzen lassen.
- Haut abziehen (nicht abspülen!), Kerne entfernen, Gemüse mit den Fingern in Streifen zupfen. Den Saft auffangen.
- Mit Knoblauch in dünnen Scheiben, Öl, Essig, Saft und Meersalzflocken mischen, 15 Minuten ziehen lassen. Mit Petersilie und geröstetem Brot servieren.
Inselwissen
So machen es die Mallorquiner
Auf Mallorca heißen sie pebres torrats, in Katalonien escalivada: Gemüse, das in der Glut gart, bis die Haut schwarz ist. Auf dem Land gehört es zur Torrada, dem großen Grillfest im Freien, neben Botifarró und Lammkoteletts. Am besten schmeckt es am nächsten Tag, wenn das Öl alles durchzogen hat.
Für Kinder
Kinder dürfen die verkohlte Haut abziehen. Danach seht ihr alle aus wie Schornsteinfeger. Der Spaß ist es wert.
Reste-Idee für morgen
Am nächsten Tag kalt aufs Brot, auf die Coca oder neben ein Spiegelei.
